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Bewegung und Entspannung

Für ein gesundes und langes Leben ist Bewegung unerlässlich. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen, die sich regelmäßig bewegen, länger leben. Bewegung wirkt positiv auf Körper und Geist. Dem Körper ist sie zuträglich, da das Immunsystem gestärkt wird und die Selbstheilungskräfte somit angekurbelt werden. Dem Geist nützt sie insofern, als der körpereigene Stress abgebaut und somit der präfrontale Cortex entlastet wird. In der Folge nehmen psychische Störungen ab. Unser Stoffwechsel ist seit Urzeiten auf Bewegung ausgerichtet. Jagen und Sammeln waren die Hauptaktivitäten zur Bereitstellung der überlebensnotwendigen Nahrung. Heute leben wir völlig anders. Die meisten Tätigkeiten erfolgen im Sitzen, etwa im Auto, vor dem Computer oder vor dem Fernseher. Eine Unterforderung des Körpers findest statt, er ist genetisch völlig anders angelegt. Das Ergebnis ist, dass der Körper den Überschuss an aufgenommener Energie für bewegungsreichere Zeiten in Fettreserven anlegt. Was aber, wenn diese bewegungsreicheren Zeiten ausbleiben?  Die Konsequenz ist Übergewicht! Besonders gefährlich ist jenes Fett, das die inneren Organe im Bauchraum umhüllt und als Brutstätte entzündungsfördernder Stoffe gilt. Gelangen diese ins Blut, werden sie in den gesamten Körper transportiert. Die Folgeerscheinungen sind Erkrankungen wie  Diabetes, Arteriosklerose, um nur einige Zivilisationskrankheiten zu nennen. Wer sich bewegt, hat keinen übervollen Fettspeicher und somit auch weniger Krankheiten, die durch chronische Entzündungen verursacht werden. Also seltener Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Wie hängt Bewegung mit dem Geist zusammen?

Sind Sie gestresst oder fühlen Sie sich überfordert, so spielt der präfrontale Cortex dabei eine entscheidende Rolle. Dieser Teil des Gehirns empfängt permanent Informationen von allen Sinnesorganen. Seine Funktion liegt darin, Informationen zu reflektieren und in die momentan reelle Situation zu integrieren. Dies ermöglicht rationale Entscheidungen und somit rationales Handeln. Parallel jedoch berücksichtigt der präfrontale Cortex den Zustand des limbischen Systems, das für die emotionale Seite des Körpers verantwortlich ist. Diese Abgleichung ermöglicht ein angemessenes Verhalten sowohl aus motorischer wie auch aus emotionaler Sicht. Gelangen zu viele Reize in den präfrontalen Cortex, so kommt es zu einer Überladung mit der Folge, dass wir uns gestresst fühlen. Die angeborene, natürliche Reaktion auf Stress ist Bewegung - Bewegung in Form von Weglaufen oder aggressivem körperlichem Verhalten. Menschen, die den Stress nicht kanalisieren, entlasten den präfrontalen Cortex nicht, wodurch die Stresssituation für den Körper bestehen bleibt. In EEG-Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass die elektrische Aktivität im Frontalcortex durch Sport (also Bewegung) abnimmt und somit Stress abgebaut wird. Je weniger sich Menschen bewegen, umso mehr nehmen psychische Störungen zu. Es kennt jede oder jeder das entspannende Gefühl nach einer sportlichen Aktivität oder einer ergiebigen Bergwanderung. Erst nach ausreichend Bewegung können sich Körper und Geist wirklich entspannen.


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