gemeinschaft-2

Gelebte Gemeinschaft

 

Die Geschichte der Menschheit ist gekennzeichnet durch die Bildung von Gruppen, Familien, Netzwerken. Menschen sind auch in der Prähistorie nie als einzelne Individuen, sondern immer in Gruppen aufgetreten. Dadurch, dass die Entwicklung des Menschen immer mit sozialen Netzwerken verbunden war, finden wir den gesellschaftlichen Bezug auch heute als wichtigen Faktor des Wohlfühlens und der Gesundheit. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen, die in Familien oder Netzwerken integriert sind, seltener krank werden, weniger an Depressionen und Ängsten leiden und sogar Wunden schneller heilen. Die Volksweisheit: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ zeigt sehr genau den Zusammenhang von Gemeinschaft und Gesundheit auf. Demografische Studien ergaben, dass Menschen in einer guten Beziehung im Schnitt gesünder sind und länger leben als Alleinstehende. Der Entzug von Gemeinschaft ist unter gesundheitlichem Gesichtspunkt dem Zigarettenkonsum oder dem Übergewicht gleichzusetzen.

 

Die Wissenschaftler James Fowler und Nicholas Christakis konnten in einer Langzeitstudie über 20 Jahre mit 5.000 Probanden folgendes feststellen: Die Gemeinschaft beeinflusst das Individuum bis über drei Beziehungsebenen hinaus, das heißt: Sind der Freund eines Freundes und dessen Freund glücklich, so wirkt sich das auf die Befindlichkeit des Menschen aus. Zurückzuführen ist der Einfluss über drei Stationen auf die soziale Ausrichtung des Gehirns. Es hat sich in der Entwicklung des Menschen gezeigt, dass das gedacht und gefühlt wird, was unser Umfeld denkt und fühlt, und umgekehrt.

 

Unser Grundsatz lautet – ganz nach Tim Sales, - Harvard University:
„Nütze nicht den Menschen, um ein Geschäft aufzubauen, nütze das Geschäft, um Menschen aufzubauen.“


                                                                                                                                                 



Seite weiterempfehlen:

Nur für autorisierte Vertriebspartner: